Die perfekt geplante Traumtrauzeugenhochzeit :o)

In dieser Rubrik wollen wir uns all der lauernden Probleme annehmen, die man mittels weniger Tricks eigentlich ganz leicht in den Griff bekommen kann. Wichtigste Hilfsmittel der Trauzeugin hierbei sind:

  • Eine Hochzeitshomepage für das Brautpaar, ggf. eine private Gruppe in einem Netzwerk
  • Die Emailadressen und ggf. Telefonnummern der geladenen Gäste
  • Eine To-Do-Liste
  • Ein Ablaufplan für den Festtag
  • Und Spaß an der Arbeit :o)

Für alle, die sich schnell einen Überblick verschaffen und vor allem gut vorbereitet sein wollen: Unter Checklisten-Download (klick!) finden Sie Checklisten, die Ihnen Ihre Arbeit erheblich erleichtern sollen.

Wollen wir uns zunächst die bösen Stör-Faktoren noch einmal ins Gedächtnis rufen und sie dann Punkt für Punkt einen nach dem anderen ausmerzen. Diese Stör-Faktoren auf einer Feier sind:

  1. Langeweile und störende Pausen
  2. Gestresste Brautleute
  3. Überforderte „Helfer“
  4. Unzufriedene Gäste
  5. Fehlende Gesprächspartner
  6. Schlechte Organisation (im Vorfeld / am Tag der Feier)
  7. Keine, zu wenige oder zu viele Einlagen
  8. Unpassende Spiele
  9. Streitigkeiten während der Feier
  10. Falsche oder doppelte Geschenke
  11. Fehlendes Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Gästen
  12. Fehlende persönliche Atmosphäre
  13. Unliebsame Überraschungen
  14. Unpassende Musik
  15. Nicht bekannte Einschränkungen
  16. Beispiele und Tipps – so wird’s schön!

… eine weitere Hilfestellung bei der Planung: Die Checkliste von Trauzeugin.de

1. Langeweile und störende Pausen

Fertigen Sie einen Ablaufplan für den Tag X an. Informieren Sie sich schon im Vorfeld, welche Einlagen geplant sind. So können Sie ungefähr wissen, wann es Stimmungsflauten geben könnte und sich gleich im Vorfeld überlegen, wie man diese bekämpfen wird (ob Sie beispielsweise Spiele etc. nach vorn oder hinten verlegen u.Ä.).
Entwickeln Sie ein Gespür für die Gäste. Nicht immer, wenn gerade nicht viel geredet wird, ist Langeweile im Spiel. Gegebenenfalls sollten Sie auch Einlagen nach hinten verlegen, wenn die Stimmung gerade so ist, dass sie besser nicht gestört werden sollte.


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2. Gestresste Brautleute

Entlasten Sie die Brautleute bereits im Vorfeld so gut es geht, damit die beiden Ihnen auch vertrauen und am Tag der Feier nicht ständig das Gefühl haben, einschreiten zu müssen. Und wenn Braut und Bräutigam kommen und fragen, ob sie etwas helfen können: Schicken Sie sie weg und erklären ihnen, dass sie gefälligst ihr Fest genießen sollen. :o)


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3. Überforderte „Helfer“

Gemeinsam mit dem Brautpaar sollten Sie gut überlegen, ob ein Caterer samt Service-Kräften engagiert oder die Arbeit Freunden und Verwandten überlassen werden soll. Sollten Sie sich gegen einen Caterer o.Ä. entscheiden, müssen Sie sicher gehen, dass es an helfenden Händen nicht mangelt und nicht ausgerechnet diejenigen, die sich bereit erklären, ab und an mit Hand anzulegen, nachher nichts mehr von der Feier haben.


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4. Unzufriedene Gäste

Erwecken Sie von Anfang an den Eindruck einer guten Organisation. Wenn Sie die Gäste im Vorfeld per Email gut informiert halten, Sie vielleicht sogar einmal nach besonderen Wünschen fragen (keine Sorge, kaum ein Gast wird auf solch eine Sammelmail reagieren) und sich dann auch noch dahingehend um die Gäste kümmern, dass jeder einen interessanten Gesprächspartnerfindet, wird selbst ein bekannter Nörgler es schwer haben, der Feier nichts Positives abgewinnen zu können. Wenn Sie selbst und das Brautpaar zudem noch vor guter Laune sprühen, wird keiner mehr einen Grund finden, unzufrieden zu sein.


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5. Fehlende Gesprächspartner

Besprechen Sie vorab mit dem Brautpaar, welcher Gast für wen interessantsein könnte und bringen Sie doch einmal bewusst Leute zusammen, die sich vorher nicht kannten. Zumindest sofern Sie von ihnen erwarten können, dass diese gern neue Bekanntschaften machen.
Legen Sie gemeinsam mit dem Brautpaar auch die Sitzordnung dahingehend fest.

Sollten Sie als Trauzeugin am Tag der Feier Gäste gelangweilt oder gar einsam herumstehen sehen, so ist es Ihr Job, sich ihrer anzunehmen. Wie gesagt, das Brautpaar kann sich nicht um alles kümmern. – Und denken Sie daran: Sie sind nicht gestresst, es geht keinen etwas an, dass Sie hier im Hintergrund die Fäden ziehen. Entspannen Sie sich! :o)


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6. Organisation (im Vorfeld und am Tag der Feier)

Durch den Dialog mit den Gästen im Vorfeld wird die Organisation um ein Vielfaches leichter: Zum einen wissen Sie schon ungefähr, was Sie erwartet, zum anderen können Sie die Gäste auch zum Mitmachen etc. motivieren. Außerdem fühlen sich die Gäste gut aufgehoben, wenn Sie über Dinge informiert werden. Sie nehmen die Feier von Anfang an mehr wahr und freuen sich darauf. Trotzdem sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht alles verraten. Zum einen wird so niemand merken, wenn etwas nicht nach Plan läuft. Zum anderen lassen sich außer dem Brautpaar auch die Gäste ganz gerne überraschen (s. „Spiele, Deko und Ideen„).

Am Tag der Feier selbst sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht den „wichtigen Organisator“ heraushängen lassen (s. auch Aufgaben einer Trauzeugin – Organisation am Festtag).


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7. Keine, zu wenige oder zu viele Einlagen

Hier ist es mal wieder an Ihnen, ein Gespür für Ihre ganz persönliche Feier zu entwickeln. Keiner erwartet die perfekte Hochzeit ;o) Versuchen Sie dennoch, ein gutes Mittelmaß zu finden zwischen zu viel und zu wenig. Vgl. dazu 1. und 6.


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8. Unpassende Spiele

Klären Sie im Vorfeld mit dem Brautpaar, ob und in welcher Form Spiele gewünscht sind. Für Hochzeiten scheinen teilweise Spiele sehr beliebt, bei denen die Gäste zur Kasse gebeten werden. Ich persönlich – und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine – empfinde dies als unpassend und stillos. Im Allgemeinen haben die Gäste schon bei der Geschenkewahl so tief in die Tasche gegriffen, wie sie es für angemessen halten.
Ausführlicheres zum Thema Spiele finden Sie unter Spiele, Deko und Ideen


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9. Streitigkeiten während der Feier

Sofern bekannt, sollten typische Streithähne oder Leute, die sich einfach nicht leiden können, die aber trotzdem beide auf der Hochzeit geladen sind, schon mal weit voneinander weggesetzt werden. Hat das Brautpaar trotzdem Angst, dass es auf ihrer Hochzeit zu Auseinandersetzungen zwischen bestimmten Personen kommen könnte, sollte dies vorher mit den betroffenen Leuten besprochen und eine Lösung gefunden werden.

Wenn es trotz guter Vorbereitung zu Streitereien kommen sollte, versuchen Sie wenn möglich, schlichtend einzugreifen und darauf hinzuweisen, dass es den Brautleuten und übrigen Gästen gegenüber ungerecht ist, sich hier so zu verhalten. Auch hier gilt: Das Brautpaar muss und sollte davon nicht zwingend etwas mitbekommen.


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10. Falsche oder doppelte Geschenke

Dieser Punkt ist ganz leicht über eine zentrale, immer aktuell gehaltene Geschenkeliste auf der Homepage in den Griff zu bekommen. Um den Überblick zu behalten und Geschenke in der Kommunikation eindeutig identifizieren zu können, achten Sie darauf, dass zu jedem Geschenk möglichst eine Bestellnummer angegeben ist.
Größere Geschenke können auch von mehreren Gästen gemeinschaftlich geschenkt werden. Machen Sie dazu ruhig Vorschläge auf der Hochzeitshomepage und / oder bieten Sie an, dass das Geld bei Ihnen oder einem der „Mitschenker“ zentral gesammelt werden kann. Derjenige kann das Geschenk dann besorgen und die anderen auf einer gemeinsamen Glückwunschkarte unterschreiben lassen.


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11. Fehlendes Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Gästen

Dies ist ein ganz entscheidender Punkt für die Stimmung auf einer Feier. Da die Leute sich ja auf der Hochzeit zum ersten Mal begegnen, ist es sinnvoll, schon im Vorfeld eine Art Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen. Dies ist meiner Meinung nach zum einen über die erwähnten Rundmails, zum anderen über die Homepage zu erreichen. So fühlen sich die Gäste mehr in das Geschehen integriert, kennen außer dem Brautpaar zumindest schon mal Sie als Ansprechpartner und kommen sich auch durch eventuelles Austauschen von Ideen näher.

Wenn auch Junggesellinnenabschied veranstaltet wird, kann auch dieser schon zu einem besseren Zusammengehörigkeitsgefühl beitragen. Trauen Sie sich (in Absprache mit Braut/Bräutigam) ruhig und mischen Sie hier Freundeskreise und Familie – es wird sich auf der Hochzeit bemerkbar machen ;o)

Sie werden sehen, wie enorm dies zu einer entspannten und vor allem persönlichen Atmosphäre beiträgt!


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12. Fehlende persönliche Atmosphäre

Zum einen – siehe 11., zum anderen: Motivieren Sie die Leute im Vorfelddazu, sich persönlich einzubringen. Versuchen Sie, so wenig wie möglich wirklich fremde Leute (in Form von „Wedding-Plannern“, DJs, Showmastern, Unterhaltungskünstlern etc.) auf die Hochzeit zu holen. Ist jemand unter den Gästen, der ein Instrument spielt? So kann dieser vielleicht die Kirchliche Trauung musikalisch untermalen. Gibt es sonst musikalische Leute, die selbst gedichtete Lieder über das Brautpaar vortragen können? Wer schreibt ein Gedicht, spielt einen Sketch über vergangene Erlebnisse, wer zeigt Fotos oder einen kleinen Film? Gibt es vielleicht einen DJ oder eine gute Band im Bekanntenkreis? Usw., usw., Sie wissen, was ich meine.


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13. Unliebsame Überraschungen

Überraschungen sind für gewöhnlich eine gute Idee und sollten auf einer Hochzeit nicht fehlen. Wenn es allerdings Dinge gibt, die dem Brautpaar wirklich das Fest verderben würden, so sollten diese tunlichst vermieden werden. Dazu kann die bereits angesprochene Brautentführung gehören, genauso kann es die schönste Feier verderben, wenn man in der Vorfreude auf die Hochzeitsnacht erstmal die Hochzeitssuite von irgendwelchem Unrat befreien muss und den Rest der Nacht mit Aufräumen beschäftigt ist. Machen Sie sich einfach ein bisschen Gedanken – und reden Sie mit dem Brautpaar!


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14. Unpassende Musik

Das Brautpaar kennt sich und den Musikgeschmack seiner Gäste sicherlich am besten und sollte sich deshalb auch Gedanken um die musikalische Untermalung machen. Wenn Sie einen DJ engagieren, weisen Sie das Brautpaar trotzdem noch darauf hin, dass es vielleicht nicht jedermanns Sache ist und nicht die gesamte Gesellschaft den ganzen Abend über Hipp-Hopp hören möchte – und dass man, um Leute über 50 zu beglücken, nicht unbedingt Volksmusik spielen muss … ;o)  Was den Brautwalzer angeht, so ist es bei wenig tanzbegeisterten Paaren eventuell angemessen, am Fest genau den Walzer zu spielen, mit dem die beiden auch geübt haben.

Ein Hinweis zur Lautstärke: Eine Band (aber auch andere Musik) kann sehr laut sein und die Unterhaltung einschränken, speziell, wenn Essen und Tanz im selben Raum stattfinden und es keine Rückzugsmöglichkeiten gibt. Wenn sich die Gäste nicht unterhalten können, Ihnen die Musik nicht gefällt und sie das Tanzbein nicht schwingen wollen – was bleibt Ihnen dann? Im schlimmsten Falle könnte das zur Folge haben, dass sie das Fest vorzeitig verlassen – und das muss nicht sein. Bitte berücksichtigen Sie dies in Ihrer Planung.


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15. Nicht bekannte Einschränkungen

Erkundigen Sie sich vorab über eventuelle Einschränkungen bezüglich der Feier. Vor manchen Kirchen ist es beispielsweise verboten, Reis oder Blumen zu streuen, oder es fällt eine Reinigungsgebühr an. Es gibt Sperrstunden oder Zeiten, ab denen die Musik leiser gedreht werden muss. An manchen Orten dürfen keine Luftballons steigen gelassen werden, ist offenes Feuer verboten usw. usf.. Also: Erkundigen Sie sich rechtzeitig bei den Verantwortlichen!


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Eine weitere Hilfestellung bei der Planung

Für alle, die sich schnell einen Überblick verschaffen und vor allem gut vorbereitet sein wollen: Unter Checklisten-Download (klick!) finden Sie Checklisten, die Ihnen Ihre Arbeit erheblich erleichtern sollen.

Denn nichts ist peinlicher (und schweißtreibender), als wenn am Tag X irgendetwas vergessen wurde – oder erst drei Tage vorher auffällt, dass in der Organisation etwas nicht stimmt.


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Beispiele und Tipps – so wird’s schön! ;o)

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